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21.04.2016

Deutscher Städtetag zum Tod seines ehemaligen Präsidenten

"Hans Koschnick war ein Motor der kommunalen Selbstverwaltung und Förderer der internationalen Verständigung"

Zum Tod des langjährigen Präsidenten des Deutschen Städtetages und Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen, Hans Koschnick, erklärt die Präsidentin des kommunalen Spitzenverbandes, Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse aus Ludwigshafen:

"Der Deutsche Städtetag trauert um Hans Koschnick und gedenkt mit großem Respekt und großer Dankbarkeit seiner außergewöhnlichen Lebensleistung. Hans Koschnick setzte als Kommunalpolitiker und Regierungschef in Bremen, als Präsident des Deutschen Städtetages in den Jahren 1971 bis 1977 und als überzeugter Friedenspolitiker Maßstäbe.

Mit Sachverstand, Bürgernähe, der Fähigkeit zum fruchtbaren Ausgleich und pragmatischem, lösungsorientiertem Handeln verfolgte er eine Politik, die den Menschen dienen sollte und diente. Mit seinem kommunalpolitischen Leitbild der menschlichen Stadt verfolgte er konsequent eine ganzheitliche Politik der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Entfaltung.

Sein Engagement strahlte weit über die Grenzen seiner Heimatstadt Bremen hinaus. Hans Koschnick prägte nicht nur die Politik in Bremen, sondern auch im Deutschen Städtetag, er war ein Motor der kommunalen Selbstverwaltung. In den sechs Jahren seiner Präsidentschaft beim Deutschen Städtetag mehrte er das politische und fachliche Ansehen der Kommunen auf Bundesebene auf hervorragende Weise.

Schon während seines kommunalpolitischen Wirkens trug er nachhaltig zur Entspannungs- und Friedenspolitik bei, insbesondere durch Kontakte zu osteuropäischen und israelischen Städten. Der Wiederaufbau der Stadt Mostar und von Bosnien-Herzegowina war ihm später als EU-Administrator und Beauftragter der Bundesregierung eine Herzensangelegenheit.

Politisch glaubwürdig und mit Überzeugungskraft setzte er sich für nachhaltiges Wachstum und eine vorausschauende, integrierte Stadtentwicklung ein, getreu dem Credo: Global denken, lokal handeln.

Schwerpunkte seiner Arbeit im Deutschen Städtetag waren
unter anderem eine Reform des Planungs- und Bodenrechts, die Umweltpolitik und die Entwicklung der sozialen Infrastruktur. Als
Präsident des Deutschen Städtetages und in seinen fast 18 Amtsjahren als Präsident des Senats und Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen engagierte er sich in starkem Maß auch für Menschen, die ihre Heimat verloren haben sowie für die Friedenserziehung der jungen Generation.

Der Deutsche Städtetag wird Hans Koschnick ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie."

Hans Koschnick war Präsident des Deutschen Städtetages von 1971 bis 1977. Dem Präsidium des Deutschen Städtetages gehörte er von
1970 bis 1985 an. Seit 1987 war er Ehrenmitglied des kommunalen Spitzenverbandes.

 

Schwerpunkte

  • Verkehr, nachhaltige Mobilität und Luftreinhaltung Mehr
  • Wohnungsmangel und Wohnungsbau Mehr
  • Kommunale Finanzlage und Grundsteuer Mehr
  • Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern Mehr

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